Gesamtschule Bonns Fünfte

Gewinnerschule Bonns Fünfte Gesamtschule: Service-Learning-Förderkonferenz 2015

Ausgezeichnet im ersten bundesweiten Service-Learning-Wettbewerb der Stiftung Aktive Bürgerschaft 2015, darf sich Bonns Fünfte Gesamtschule (Nordrhein-Westfalen) nun eine der fünf besten Service-Learning-Schulen in Deutschland nennen.

Klicke hier: Video der Preisverleihung bei YouTube

 Bildnachweis: Ralf Emmerich, Stiftung Aktive Bürgerschaft

Bürgerschaftliches Engagement als Bildungsziel verspricht Bonns Fünfte und macht es frühzeitig möglich: Bereits im 7. und 8. Schuljahr engagieren sich die 13- bis 14-Jährigen im Service-Learning-Projekt „Abenteuer Helfen“ – in der Stadtbücherei, im Kindergarten oder für lokale Hilfsorganisationen. Ihr Engagement verbinden die Schülerinnen und Schüler mit Fächern wie Arbeits- oder Gesellschaftslehre, Deutsch oder Praktische Philosophie; in den Naturwissenschaften machen sie sich vorbereitend und begleitend zu einem Projekt im Seniorenheim etwa mit dem biologischen Alterungsprozess vertraut.

Bonns Fünfte Gesamtschule hat Service Learning schon vor ihrer Gründung 2011 in das Schulprogramm aufgenommen und entwickelt seither systematisch die Verbindung von bürgerschaftlichem Engagement und Unterricht. Die Schüler sollen Einblick in gesellschaftliche Zusammenhänge bekommen und die praktische, lebensnahe Seite des Lernstoffes kennen lernen. Im Schulprogramm verankert sind Bildungsziele wie die Erfahrung von Selbstwirksamkeit und Persönlichkeitsbildung sowie eine erste berufliche Orientierung. Die Schüler folgen der Leitfrage „was kann ich gut?“ und erstellen im Lauf des zweijährigen Service-Learning-Projekts ein eigenes Kompetenzportfolio.

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Bonns Fünfte startete beim Bonn Marathon!

Bildergebnis für bonn marathon

Der Schulmarathon startete bereits zum 10. Mal im Rahmen des Deutsche Post Marathon Bonn. Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 5 konnten in einer Mannschaft von maximal sieben Läufern an diesem Staffelwettbewerb über die Marathonstrecke teilnehmen. Bonns Fünfte war in diesem Jahr zum ersten Mal dabei - vertreten mit 4 Staffeln!

Neben den Schülerstaffeln waren ebenfalls noch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer am Start - verteilt über die unterschiedlichen Wettbewerbe.

An dieser Stellen danken wir allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrpersonen für großartige sportliche Leistungen und eine tolle Organisation!
Klicke hier: Ergebnisse Bonn Marathon

 

Zusammen mit der Tropenwaldstiftung Oro Verde durften Schülerinnen und Schüler von Bonns Fünfter während der Projektwoche aktiv werden. Bonns Fünfte dankt den Mitarbeiterinnen der Tropenwaldstiftung und der Künstlerin Nina Rave für großartige Unterstützung und riesen Engagement.

Den Artikel im Folgenden haben wir der Homepage von Oro Verde entnommen!

"Bodenschätze, was ist das?" fragen sich vermutlich einige jetzt. „Ganz einfach“, würden die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Bonns Fünfte antworten: "Das sind Rohstoffe, die wir aus dem Erdreich fördern, um sie z.B. in sehr vielen Elektronikgeräten zu nutzen." Tatsächlich trägt jeder von uns tagtäglich Bodenschätze mit sich herum, in Form von Handys, Hörgeräten und Plastiktüten.
Mit dem Thema Bodenschätze beschäftigten sich 25 Schülerinnen und Schüler in ihrer Projektwoche vor den Sommerferien. Durch viele Beispiele lassen sich die Zusammenhänge zwischen unserem Konsum und den Auswirkungen auf die tropischen Regenwälder gut erläutern. So z.B. durch die Förderung von Aluminium oder Kupfer aus tiefen Minen oder die Erdölförderung mitten im Amazonas-Regenwald. Starke Umweltverschmutzungen und Menschenrechtsverletzungen sind nicht selten die Folge von der profitorientierten Beschaffung der Bodenschätze. Dabei kam bei den Schülerinnen und Schülern schnell die Frage nach dem Warum auf. Wieso nutzen wir diese Rohstoffe weiter, obwohl wir doch wissen, wie sehr ihr Abbau der Umwelt schadet? Die Jugendlichen fanden beeindruckend, wie viele Bodenschätze es gibt und wo man sie überall in unserem Alltag finden kann - "das habe ich nicht gewusst, Kupfer ist ja überall drin, wo Strom durchläuft"!

Alte PC werden zu echter Kunst

Neben spannenden Fakten rund um den Zusammenhang zwischen unserem Konsum in Deutschland und der Regenwaldzerstörung stand ein künstlerischer Prozess im Mittelpunkt des Umweltbildungsprojektes. Denn Kunst ermöglicht Perspektivwechsel, regt neue Gedanken an, ermöglicht Berührung und Resonanz - alles wesentliche Schritte für die Jugendlichen, um eine eigene Meinung zu Themen zu entwickeln und in Diskussion mit anderen zu treten. So bauten die Schülerinnen und Schüler  gemeinsam mit der niederländischen Künstlerin Nina Rave einen 2,80 Meter hohen "Diggi-Dschungel". Ein Baum, der über und über mit kleinen Fabeltierchen aus alten PC-Teilen bedeckt ist. Die Baumwurzeln sind plastisch und wurden von den Jugendlichen mit Draht und Pappmaschee geformt. Aufgeklebt auf eine große Platte ist der Baum aus Papier, so hoch wie die Decke des Klassenzimmers. Zu Beginn wurden alte PCs zerlegt, um an die schönsten Teile zu gelangen. Aus den Teilen, kleinen Knopfbatterien und LED-Lämpchen bastelten die Schülerinnen und Schüler dann ihre Tiere. Mit einer hochauslösenden Kamera fotografiert und ausgeschnitten laufen die Elektrotiere den digitalen Baum hoch.

Klicke hier: Tagebuch des Projektes

Klicke hier: Wissensseiten zum Thema Tropischer Regenwald

 

Es ist der 6.9.2016, die Sonne brennt vom Himmel und ein unbarmherziges Trio aus Lehrpersonen treibt den Tross der schwer bepacken Schülerinnen und Schüler der A5 den Berg hinauf zum Jugendhaus in Nideggen Schmidt. Der Schweiß fließt in Strömen und nur unter größtem psychischen Druck erreicht die Gruppe den Zielort. So hätte es sein können, doch die Wirklichkeit war ganz anders. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung der allabendlichen Berichterstattung der begleitenden Lehrpersonen aus der St. Nikolaus Jugendstätte am Rursee.

06.09.2016, ca. 21:45 Uhr:
Um 8:00 Uhr ging es heute mit der Bahn los von Bonn über Köln und Düren nach Heimbach Blens. Von dort stand dann ein Fußmarsch durch schönstes Wandergebiet auf dem Plan. Ein paar Höhenmeter wurden gemeistert und der Sonne getrotzt. Um 13:00 Uhr kamen wir dann in unserer Unterkunft an. Dort gab es erstmal ein Mittagessen zur Stärkung. Nach dem Mittagessen wurden die Zimmer bezogen und Fußball gespielt, die Slagline ausprobiert oder aber miteinander lebhaft ausgetauscht, so wie Kinder in einer lebhaften Gruppe das eben tun. Um 18:30 Uhr nahmen wir dann das Abendessen zu uns – die Süßigkeiten waren natürlich vorher bereits eingesammelt worden. Kleine Reserven in Geheimfächern haben die Kinder mit Sicherheit nicht zurückgehalten. Das hätten wir als Kinder schließlich auch niemals getan. Heute Abend beim kleinen und gewünschten Kinoabend verteilten die Klassensprecherinnen dann noch einige der mitgebrachten Leckerließ. Gerade eben ging es mit der Bedingung der vorherigen Zahn- und Körperreinigung ins Bett. Nun sorgen die Kollegin und der Kollege für die notwendige Nachtruhe – ich schreibe ja gerade, helfe aber natürlich gleich. Allen Kindern geht es gut. Ein bis zwei Heimwehpillen und zusätzliche Fürsorge wurden verteilt und somit gehen wir den morgigen Tag also voller Vorfreude an.

07.09.2016, ca. 21:42 Uhr:
Heute um 07:00 Uhr klingelte der Wecker im Zimmer der beiden männlichen Begleitpersonen. Nach ca. 6,5 Stunden Schlaf auf gewöhnungsbedürftigen Matratzen war die Nacht vorbei. Erstaunlich war, dass der Klang des Weckers gar nicht typisch war. Es war mehr ein fröhliches Kindergeschrei und ein munteres Gerumpel, das für das Erwachen sorgte. Die Kids waren nämlich alle schon wieder munter im Haus unterwegs und spielten ein Kickerturnier. An dieser Stelle also bitten wir um Entschuldigung, dass wir unserer Aufsichtspflicht nicht 24 h nachkommen konnten. Nun dann aber zum heutigen Geschehen: Nach dem üppigen Frühstück und dem Packen der Lunchpakete ging es mit der Erlebnispädagogin in den Wald. Wir steuerten einige wunderschöne Aussichtspunkte an und wollten uns auf den Weg zu einer Wiese machen, auf der wir unser Basiscamp errichten sollten. Doch dann trennten sich unsere Wege. Während die Schülerinnen und Schüler, die Erlebnispädagogin und die beiden Kollegen weiter zum Bau der Hütten im Basiscamp zogen, fuhren ein Schüler und ich nach Simmerath um Unfallfolgen zu verpflegen. Ein Sturz im Wald hatte nämlich dazu geführt, dass er sich einen ca. 4 cm langen Riss im Ringfinger der rechten Hand zuzog. Aktuell sprintet der Schüler bereits wieder über die Flure des Hauses und macht sich wie alle anderen bettfertig. Wir beiden waren uns einig darin, dass Jungs im Wald auch mal fallen dürfen – mein letzter Sturz im Wald liegt ebenfalls erst 8 Wochen zurück. Die anderen Kids bauten heute Hütten im Wald, überwanden Hindernisse und lernten ohne Feuerzeug Feuer zu machen. Am Ende waren alle fix und fertig und wollten nur noch eine Pause bis zum Abendessen. Die Pause wurde dann natürlich nicht ruhend, sondern mit unterschiedlichen Gemeinschaftsaktionen (Volleyball, Kartenspiele, Kicker, …) verbracht, bevor ein warmes und sehr leckeres Essen den Abend einleutete. Jetzt gehen alle gerade ins Bett. Die Heimwehmedizin ist heute gar nicht mehr notwendig, einen Lagerkoller hat es bislang noch gar nicht gegeben und alle freuen sich auf den morgigen Tag: Tolles Wetter und Freibadbesuch! Soweit der Bericht aus der Eifel Teil 2.

08.09.2016, ca. 21:47 Uhr:
Heute war unser letzter Tag in der Eifel. Er endete gerade damit, dass wir die Kinder  in ihre Kojen geschickt haben. Alle waren nach dem heutigen Tag erschöpft, ausgelaugt und jetzt auch müde, denn der Tag war nicht unanstrengend. Um 08:00 Uhr waren wir heute beim Frühstück. Merkwürdig war, dass wir Lehrpersonen heute die ersten wachen Personen im Haus waren. Die A5 lag noch seelig ruhend in den Betten. Wir hoffen nicht, dass in der Nacht eine Party ohne uns gefeiert worden ist.  Nach dem Frühstück wurde schnell das Notwendigste gepackt und dann ging es auf einem Stück Straße und einem Wanderweg mit einem längeren Stück Singeltrail zum Freibad. 5,5 km legten wir problemlos bei schönstem Wetter und durch sehr aufregendes Gelände zurück. Im Freibad mit vielen Möglichkeiten zum Toben genossen wir dann alle gemeinsam bei unterschiedlichen Beschäftigungen den tollen Tag und das großartige Wetter. Vom sehr netten Bademeister wurden wir mit unterschiedlichen Spielgeräten zur Nutzung im Wasser versorgt und im Bistro des Freibades in Heimbach gab es ausreichend Getränke und Speisen. Auf der Wiese wurde nahezu den ganzen Nachmittag Kubb gespielt oder Werwölfe – ein Kartenspiel. Die A5 hatte riesen Spaß. Der Rückweg war dann etwas beschwerlicher als der Hinweg, den es ging etwas mehr bergauf. Trotzdem haben es alle geschafft: Die A5 ist nun stolz darauf, Wandermeister an Bonns Fünfter zu sein. Um 18:00 Uhr nahmen wir dann unser wieder leckeres warmes Abendessen zu uns. Es gab Putengeschnetzeltes. Danach wurde noch am Lagerfeuer gesessen, ein Kickerturnier durchgeführt (Gratulation an Karla und Colin, das Gewinnerteam) und Karten gespielt. Nebenbei zeichnete der jüngste Kollege noch mit dem Staubsauger bewaffnet als Hornissenjäger aus. Wie eine Horde Fünft- und Sechstklässler auf Hornissen im Zimmer an der Lampe reagieren, können Sie sich ja sicher vorstellen. Gerade Referendar und schon ein Held! Die Kollegin und ich sind jetzt total out! Nun gut, morgen werden wir um 13:30 Uhr in Bonn am Hauptbahnhof ankommen. Wir werden Ihre Kinder dann in die Eingangshalle des Bahnhofs bringen und diese dort an Sie übergeben. Danach fallen wir sicherlich erstmal erschöpft ins Bett! Tschööö mit ö!

  • Paralympics-Siegerin zu Besuch an Bonns Fünfte

    Einen Tag lang war Paralympics-Siegerin Franziska Liebhardt zu Besuch an Bonns Fünfter.

    Franziska Liebhardt
    (Foto: Q2 Sportkurs von Lena Sieberg und Annika Kersting beim Vortrag von Franziska Liebhardt) 

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  • Das Beratungsteam an Bonns Fünfte

    Beratungsteam

    (von links: Martina Hamacher, Henrike Wittich, Hannah Urban, Sam, Miriam Matthes, Anne Stein, Beate Lubomierski)

    Komm vorbei, wenn du …
    … zu Hause Stress hast
    … dich nicht richtig wohl in deiner Klasse fühlst
    … dich überfordert fühlst
    … schlechtere Noten bekommst und nicht weißt warum
    … dich anders als sonst fühlst und nicht weißt warum
    … dir Sorgen um eine Freundin / einen Freund machst
    … einen wichtigen Menschen verloren hast
    … die Orientierung verloren hast
    … einfach jemanden zum Reden brauchst

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  • Neue Sporterfahrungen – Rollstuhlbasketball an Bonns Fünfter

    Am Donnerstag, 23.September 2021, fanden 2 Trainingseinheiten im Rollstuhlbasketball an unserer Schule statt. Die Disziplin der Paralympics ist mit ihrem Regelwerk an dem klassischen Basketball angelehnt und nur durch die Anforderungen des Rollstuhls erweitert. Beim Rollstuhlbasketball dürfen sich auch nicht gehandicapte Spieler:innen in den Rollstuhl setzen und versuchen Körbe zu werfen. Dadurch, dass alle mitspielen dürfen und Rollstuhlbasketball auch in gemischten Mannschaften von Frauen und Männern gespielt wird, bietet dieser Sport ideale Voraussetzungen für die Inklusion in jeglicher Hinsicht.

    (Gruppenfoto vom Q2 Sportkurs von Lena Sieberg/ Annika Kersting) 

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  • Fairer Schulacker

    Im Rahmen der Fairen Woche Bonn 2021 fanden am Freitag, 10.09.2021, in der Zeit von 10.00h - 13.00h Mitmachaktionen für Schüler:innen auf unserem Schulacker statt.

    Fairer Schulacker

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Informationen zu COVID 19 von der Stadt Bonn und vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW

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